In die Zeiten des Atemholens gehört das Spiel der Landbevölkerung, auch wenn dieses dabei wohl mal außer Atem kam. Jede Gegend hatte ihre eigenen überlieferten Spiele. Gemeinsam aber war die pure Lust an der Bewegung, im unmittelbaren Umgang mit der Natur und am gemeinschaftllchen Erleben in kleiner oder großer Runde wie auch der Reiz des ungewissen Ausgangs innerhalb von festen Regeln: Ballspiele, Geländespiele usw...

Lied: gesungen wurde überall in der Gemeinschaft, aber auch einzeln: Wenn man mit Pferd und Wagen zum Acker fuhr, wenn die Hausarbeit leicht von der Hand ging, wenn die Kinder zu Bett gebracht wurden... Die Lieder wurden nicht gesucht und ausgewählt. Spontan summte irgendjemand, der sich dazu aufgelegt fühlte, in irgendeiner Ecke eine Melodie, um von anderen aufgenommen und verstärkt zu werden.
Die Lieder brachen spontan hervor, ohne lange Überlegung und gegenseitige Aufforderung. Auch gab es kein Kritisieren, lag jemand mal mit Text oder Ton daneben. Das gehört dazu, genauso wie das Sich-nicht-beobachtet-fühlen. Entscheidend war die innere Gestimmtheit, die dem Lied voraufging, und darauf hatte jeder ein Recht.


Grobstruktur eines Beispielwochenendes

Ankunftstag: Gäste treffen nach und nach ein, suchen sich ein Quartier. Die ersten kümmern sich um das Abendessen... Vieh kennenlernen... Abends am Feuer Besprechung für morgen. Lieder, Ziehharmonika... Abends zusammensitzen...

2. Tag:
´Morgenstunde´, Daseinsvorsorge, Frühstück...
Vorbereitung ´Abend...´, Vorbereitung ´Feier...´ für morgen. Nachmittags: Spielen im Gelände oder in der Spinnstube. Brauchtum.
Abends: Spaziergang. Lauschige Ecke im Wald, ´Einsiedelei´, Abendlieder, Gedichte, Texte...

3. Tag: Feiertagsbewusstsein. Waldandacht...
Bedeutung des Feiertages. Ausruhen. Spaziergang, Ausflug.
Nachmittags: z.B. Bauerntanz...

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